Grüne schulen Mitglieder für mögliche Wahlsiege in NRW

Die Grünen endlich angreifen, statt sie hochzureden

Grüne schulen Mitglieder für mögliche Wahlsiege in NRW

Die NRW-Grünen bereiten sich nach dem starken Abschneiden bei der Europawahl auf vergleichbar gute Wahlergebnisse bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr vor. „Die Ergebnisse bei der Europawahl sind vor allem ein Hinweis auf unser Potenzial. Dieses Potenzial liegt aber weit über dem, was wir bisher kannten“, sagte Landespartei-Chef Felix Banaszak der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Die Grünen erreichten im Mai in NRW 23,2 Prozent der Stimmen und wurden zweitstärkste Kraft. Das Problem: Derzeit hat die Partei nicht überall genügend Mitstreiter, um alle Mandate nach einem Top-Ergebnis bei der Kommunalwahl auch besetzen zu können.

„Wir müssen und wir werden unsere Partei auf die mögliche Situation vorbereiten, dass wir vermutlich deutlich mehr Ratsmandate besetzen werden“, erklärte Banaszak der Zeitung. In den Großstädten verfügten die Grünen in der Regel über genügend Aktive. Im ländlichen Raum sei dies mancherorts eine größere Herausforderung. Zum Schulungs-Angebot gehörten zum Beispiel Hospitationen in Räten und Bezirksvertretungen und der Besuch von Rhetorik-Seminaren. Der Parteinachwuchs (Grüne Jugend) schule gezielt die jungen Mitglieder.¹

Pazderski: Streitschrift „Die Grünen endlich angreifen, statt sie hochzureden“

Die Grünen schwimmen im linksliberalen Mainstream der Elite und üben die kulturelle Hegemonie aus. Doch über Deutschlands Zukunft entscheidet keine CO2-Steuer, keine Biotonne, kein Radfahrweg und kein Verbot von Fleisch, sagt AfD-Bundesvize Georg Pazderski:

„Unsere Zukunft wird sich daran entscheiden, ob wir in einer Welt mit unserem Wissen und unseren Produkten bestehen, in der mit Aufkommen Chinas der Wettbewerb zunehmend schärfer wird. Die deutschen Grünen repräsentieren schon in der EU und erst recht weltweit eine kleine, soziale, ökonomische, geografisch begrenzte Insel der Seligen. In der vermutlich mindestens 70-köpfigen neuen grünen Europafraktion kommen ganze drei Grüne aus Mittel- und Osteuropa, dafür 21 aus Deutschland. Wie Merkels Grenzöffnung wird grüne Klimapolitik die EU weiter spalten.“

Mit der aktuellen Entwicklung eröffnet sich für die AfD ein großes Betätigungs- und Profilierungsfeld. Es geht um klare Abgrenzung von den Grünen, nicht um Nivellierung der Gegensätze oder Anpassung an gängige Meinungen aus dem linksliberalen Milieu. „Kontra“ muss das Leitmotiv sein, denn Grünen und AfD sind die beiden Pole der gesellschaftspolitischen Debatte. Die Themen für die AfD liegen auf der Hand, so Georg Pazderski:

„Nein zu immer mehr EU, zur Vergemeinschaftung von immer mehr Politikbereichen in Brüssel, wo die Interessen von wenigen Bürokraten, einer Handvoll von Politikern und 25.000 Lobbyisten mehr Gewicht haben als die Stimmen von 427 Millionen Wahlberechtigten. Die AfD steht für deutsche Interessen, statt für Brüsseler Eskapaden.

Nein zum verkrüppelten grünen Demokratieverständnis, das unter dem verlogenen Leitmotiv von „diversity“ sich anmaßt zu entscheiden, wer das Recht auf Meinungs-, Versammlungs-, Forschungs- und Vereinigungsfreiheit hat. Die AfD steht für Bürgerrechte für alle, statt sie zu Gnadenrechten zu machen, über deren Gewährung eine kleine Elite entscheidet.

Nein zur exklusiven Bedienung von immer neuen und immer kleineren, dafür aber wohlorganisierten und lautstarken Interessengruppen. Minderheiten dürfen selbstverständlich in einer Demokratie Schutz erwarten, aber sie dürfen nicht die Mehrheit bevormunden, diskriminieren und ausbeuten. Die AfD bleibt der Anwalt der kleinen Leute, die hier bereits leben, und des Gemeinwohls.

Nein zum Irrweg des sog. Klimaschutzes, der auf der Basis fragwürdiger Annahmen die falschen Akzente für Deutschlands Zukunft setzt und unsere Freiheit, unseren sozialen Zusammenhalt und unseren Wohlstand gefährdet, ohne wirklich den weltweiten Klimawandel aufhalten zu können. Ein klares Ja zum Umweltschutz.“²

¹Westdeutsche Allgemeine Zeitung ²Alternative für Deutschland

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